Happy Schnitzel

The evil is missing.

Dezember 15, 2008 · Kommentar schreiben

m1

Der Alltag holt mich schneller ein, als er es normalerweise tut. Mehr als 1000 Datensätze wollen bereinigt und verschoben werden, und vor dem offiziellen Augenbluten steht eine Wand aus Kopfschmerz. Als würde der Elefant diesmal nicht in einem Vorgarten wühlen, sondern direkt auf meinem Kopf sitzen. Auf die ehrliche Antwort, wie es mir geht, höre ich „Du siehst aber heute auch wirklich schlecht aus!“ Später gestikuliert er wild und wahnsinnig nett, mein Arm bringt nur einen einzigen kleinen Winker heraus. Auf seine normale Frage bringe ich nur eine Antwort hervor, die viel unfreundlicher klingt, als ich es je meinen würde. Souveränes Verhalten passiert, oder auch nicht. Zum Karma-Ausgleich werfe ich ein paar Witze heraus, wie Funkemariechen Kamellen an Karneval, immer rein in die Menge. Zu Hause dann an dem Lebensentwurf eines Katzen-Bloggers arbeiten, anscheinend gibt es Leute, die so etwas lesen. Leider kann die Mieze in etwa drei Gesichter machen, und interessiert sich einen Dreck für eine Internetkarriere, sie versteckt sich lieber in einer Sockenschublade. Die Lektion des Tages liegt irgendwo zwischen „Manchmal gibt die Kuh eben keine Milch, obwohl der Euter total voll ist“ & „Es läuft tendenziell immer dann total rund, wenn es keinen interessiert.“

Eine ziemlich gute Ansicht in Sachen „berühmte Katzen“ gibt es übrigens bei Cats that look like Hitler. Das ist wirklich eine wunderbare polnische Seite über Katzen mit Hitlerbärten, die sogenannten „Kitlers“. Vielleicht male ich meiner mal einen Bart bei Gelegenheit.

Kategorien: Alltag · Leben