
Pünktlich zum Urlaub krank zu werden, in dem man sich eigentlich dringend der Abschluss-Arbeit widmen müsste, ist so was wie Prokrastination für Profis. Wegen dem im Pyjama verbrachten Tag gibt es hier heute auch keinen kreativen Output, sondern ein bißchen Reste-Verwertung aus dem Feedreader.
- Das Holy-Shit-Gewinnspiel ist zu Ende. Tatsächlich ist das Bild mit dem „Wunder“ meins geworden. Noch hab ich keine Ahnung, wo es hängen soll, deswegen gibt’s auch noch kein Foto. Das Überraschungspaket geht an Tara, und die Trostpost an Anthony.
- Ein großartiger Vertreter der Generation 1.0 sagte wohl neulich zu seiner Tochter, nachdem diese meinte, dass er eine Geschichte in ihrem Blog nachlesen könne: Ich bin kein Blogger, und ich lese keine Blogs. Das fand ich ein grandioses Statement, eins, mit dem man viel Geld auf T-Shirts verdienen könnte. Ich bin zwar Blogger, aber ich möchte sagen: Ich bin kein Hund, und ich fange keine Stöckchen. Das Stöckchen ist so was wie der Kettenbrief in der Blog-Gemeinde, es wird zwar nicht gesagt, dass man bis Ende der Woche stirbt, wenn man es nicht an eine bestimmte Anzahl von Leuten weiterleitet. Trotzdem hat es genau so viel Nerv-Potenzial, und die meisten Fragen und Antworten sind belanglos. Und zu allem Übel, der Niedergang der jetzt-Community wird nicht nur durch mangelnde gute Geschichten angetrieben, sondern jetzt auch noch durch das Werfen von Stöckchen. Man kann auch wirklich auf jeden Zug aufspringen, am besten, wenn der schon entgleist ist. Anscheinend fällt denen dort gar nichts mehr Gutes ein. Schade.
- Großartige Papierkunst von Jean Jullien – natürlich mal wieder von BOOOOOOOM!
- Sehr seltsame Kunst von Martin von Ostrowski – Bilder, die mit Sperma gemalt wurden. Ich spare mir an dieser Stelle jegliche Kalauer, aber manchmal fragt man sich ja schon, was alles Kunst sein soll.
- Eye-Candy für die Damen – Tony Ward. Ich dachte auch erst Tony Who? Aber dann sofort: Tony Hello. Viel mehr Männer sollten sich ihren eigenen Namen auf die Brust tättowieren lassen, das finde ich großartig.
- Schöne Dialogfetzen, aufgefangen von der Gefühlskonserve.

