(Bild von Zoe Leonard)
Dass es so werden würde, wer hätte das wissen können. Und dass es überhaupt irgendwie sein müsste, das liegt in der Natur der Sache, dass es immer irgendwie zu sein hat. Das wöchentliche Wechseln, von einem Ende der Skala zum anderen, eine Achterbahnfahrt ohne die sicherfestdrückenden Sicherheitsbügel. Dazwischen stehen einzelne Worte und ganze Sätze, nicht zu vergessen und nicht zu verrücken. Wenn einer wenigstens mal was gesagt hätte, was Ordentliches, mit fester Stimme, und einem durchgedrückten Rückgrat. Die sind selten geworden. Und doch gewinnt keiner hier einen Preis, keine Schärpe, keinen Blumenstrauß. Schnittblumen sind zwar eine traurige Angelegenheit, an und für sich, aber so einfach löst sich die Sache nicht auf. Wer anderen eine Bratwurst brät, hat sicher ein Bratwurstbratgerät. Aber manchmal ist die Grillkohle aus und man hat den Klappspaten vergessen, irgendwo. In der Zwischenzeit wurde aus dem Konjunktiv ein Imperfekt, gefühlt schon eine Weile, grammatikalische Zwischenwelten, nur noch mit dem Rotstift zu durchschreiten und zu durchstreichen. Beim nächsten Mal vielleicht vorher den Beipackzettel lesen, die Risiken und Nebenwirkungen, die großen und kleinen Katastrophen und den Sturm im Wasserglas vermessen, bewerten und analysieren. Wie sich das gehört, in diesen Zeiten.

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